Tag 11: Miles 143 – 151

Tag 11: Miles 143 – 151

An Tag 11 standen die restlichen 8 Meilen bis zum Paradise Valley Cafe auf dem Plan. Die Nacht war vergleichsweise warm. Leider bin ich mehrfach aufgrund des Schienbeins aufgewacht 🙁 Da ich direkt beim Watercache gezeltet habe, war wenigstens Wasser kein Problem.

Um 6:40 Uhr bin ich losgegangen, um bei kühlen Temperaturen ein paar Meilen zu schaffen. Nach ca. 2 Meilen kam ich an einem Ort namens Marys Place vorbei. Hier gestaltet Mary jedes Jahr unter einem anderen Thema eine n Campground mit Klo, Dusche und Tischen. Es gibt sogar einen Wassertank und eine kleine Library. Die Dusche funktioniert so, dass man einen Wasserkanister füllt und diesen über sich in einen Vorrichtung steckt. Leider konnte ich kein Bild davon machen, da die Dusche belegt war.

Bin immer wieder begeistert, was die Menschen hier für die Hiker tun.

Marys Place
Marys Place

Nach einer kurzen Pause, die ich mit Fotos machen und Gesprächen mit anderen Hikern verbrachte, nahm ich die letzten 6 Meilen in Angriff. Gegen 11 Uhr erreichte ich endlich das Paradise Valley Cafe und freute mich schon auf einen Burger, da es hier die besten Burger des ganzen Trails geben sollte. Leider gab es diesem Tag erst ab 12 Uhr Lunch, so dass ich einen Breakfast Burrito zum Frühstück bestellte. Von dem war ich danach für den restlichen Tag satt.

Nach dem Frühstück legte ich mich zu den anderen Hikern auf dem Boden, um zu warten bis ich wieder Hunger bekomme, um doch noch den Burger zu probieren.

Nach einiger Zeit kam „Grumpy“ ein Trail Angel vorbei und fragte, ob wer mit nach Idyllwild wolle und ich sagte sofort zu. Mein Plan war erstmal mal nach Idyllwild zu hitchen und dort mehrere Zeros einzulegen, um das Schienbein wieder fit zu bekommen. Auf dem Weg nach Idyllwild (ca 20 Meilen) erzählte uns Grumpy ganz schön viel, u.a. das Bonanza hier in gedreht worden ist.

Angekommen in Idyllwild begann natürlich die Suche nach einer Unterkunft, aber auch dafür hatte Grumpy eine Lösung. Er rief kurz bei einer Vermietung von Hütten an und fuhr mich sogar dort hin. Einziger Nachteil an der ganzen Sache war, dass die Hütte ca. 30 Minuten außerhalb des Zentrums lag. Aber die Besitzer der Hütten boten mir an mich zu fahren, wenn ich in die Stadt wolle. Den restlichen Tag hab ich mit TV schauen verbracht.


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