Tag 29 (9.5): Miles 313 – 335

Tag 29 (9.5): Miles 313 – 335

Wie die letzte Nacht war, habe ich ja schon im letzten Beitrag beschrieben. Hier noch ein Bild von einem der Übeltäter, die mich u.a. gestochen haben.

Ich kam nach der Nacht unter freiem Himmel nicht so schnell auf den Trail wie sonst, da ich meine Sachen überall verteilt hatte. Der Weg heute sollte wieder angenehm flach bleiben. Zum wach werden stand direkt die Überquerung des Deep Creek an. Besser am Morgen nasse Füsse als am Abend. Auf der anderen Seite sieht man den Trail.

Danach ging der Weg für Stunden relativ leicht immer an Hügelketten entlang. Irgendwann tauchte dieses Gebilde auf. Ein Damm den man weiträumig umlaufen musste. Der ganze Bereich drumherum ist eingezäunt und wird überwacht.

Danach ging es wie vorher normal weiter bis man einen kleinen Anstieg meistern musste und oben angekommen, sah man das erste Mal den Lake Silverwood. Ein echt sehr schöner und großer See, in dem es wohl auch Fische gibt. Waren jedenfalls Angler unterwegs. Wäre gerne schwimmen gegangen, aber das Wetter war nicht so warm. Dafür umso besser zum Wandern.

Der See begleitete mich eine ganze Weile bis auf einmal ein Schild am Rand stand.

Ich muss dazu sagen, dass ich ohnehin dort zum Campground gegangen wäre, weil man von dort einen Pizzaservice anrufen kann, der die Pizza bringt.

Fishtanks Trailmagic war aber um Welten besser als Pizza. Es gab Burger, Hot Dogs, Wassermelone, Chips, Banane, Cola, …. Fishtank ist letztes Jahr selber den PCT gelaufen, aber musste abbrechen. Er hat danach auf seinem YouTube Channel für Spenden für Trailmagic aufgerufen und in kurzer Zeit viele Spenden aus der ganzen Welt bekommen. Davon hat er 3 Tage Trailmagic für die PCT Class 2019 gemacht. Fishtank wird dieses Jahr auch selber wieder auf den Trail zurückkehren.

Nach dem ich voll gefuttert war, gönnte ich mir noch ein kurzes Nickerchen. Es war inzwischen schon 15:30 Uhr und ich kämpfte mit mir, ob ich noch weitergehen sollte. Das Wetter sah nämlich nicht so prickelnd aus. Da ich aber erst 16 Meilen gelaufen war, entschloss ich mich noch 6 Meilen bis zum nächsten Zeltplatz zu laufen. Der Weg dorthin war sehr windig und ich dachte oft, ob es nicht ein Fehler gewesen sei nochmal loszugehen, weil in einem Sturm wollte ich nicht gerne wandern. Als ich dann nach einiger Zeit auf die andere Seite eines Berges kam, schien auf einmal die Sonne und alles war gut. Ich konnte dieses mal dem schlechten Wetter entfliehen 🙂

Nach meinem ersten 22 Meilen Tag entschied ich mich direkt den erst besten Zeltplatz nehmen und zu schlafen.

Die Steine liegen auf den Heringen, damit sie in der Nacht nicht vom Wind herausgerissen werden. Der Boden ist meistens sehr sandig.


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