Tag 30 (10.5): Miles 335 – 351

Tag 30 (10.5): Miles 335 – 351

Ein Grund warum ich gestern ein paar Meilen mehr laufen wollte, war ein weiteres kleines Highlight auf dem Trail, nämlich ein McDonalds. Ich habe mich wirklich sehr darauf gefreut und fast jeder Hiker geht dort vorbei.

In der Nacht hat es geregnet und das Wetter sollte in den nächsten Tagen keine Besserung bringen. Aufgrund des Regens kam ich erst gegen 7 Uhr auf den Trail. Es war neblig, so dass es leider keine schönen Ausblicke gab. 6 Meilen bis zum McDonalds vergingen sehr schnell und ich erreichte es schon gegen 9:30 Uhr. Das McDonalds liegt direkt an der Interstate 15, die anscheinend eine wichtige Verkehrsachse ist. Es waren sehr viele LKWs unterwegs. Zusätzlich fahren hier auch kilometerlange Züge mit Containern im 20 Minuten Takt. Die Züge konnte ich schon meilenweit vorher hören, auch in der Nacht. Als ich beim McDonalds ankam, war noch Frühstück-Zeit. Also erstmal ein Breakfast Deluxe bestellt und dann ausruhen und warten bis man um 11:30 Uhr Burger bestellen kann. Die Zeit verging relativ schnell, da ich mit Lea, einer Hikerin, sprach und mit Astrid Video-chattete.

Um 11:30 Uhr bestellte ich direkt ein großes Menü mit einem Double Quarterpounder mit Käse und Pommes. Nach dem ich alles gegessen hatte, musste ich wieder raus in den Regen. Das Problem an den nächsten 28 Meilen war, dass es kein Wasser gab. Ich tankte also insgesamt 5l Wasser, um damit 1.5 Tage auszukommen. Nach 6 Meilen kam überraschenderweise ein Water Cache und ich hatte das Glück ein paar Worte mit einem Mann zu wechseln, der gerade Wasser und sogar 1-2 Dosen Pepsi „lieferte“. Er war aus LA und fährt ab und zu hier vorbei und füllt Wasser nach. Vielen Dank dafür!

Ich brauchte kein Wasser, da ich schon genug Wasser mit mir rumschleppte und ich bei regnerischen Wetter nicht so viel Wasser trinke.

Danach begann der anstrengende Teil, nämlich ca. 20 Meilen bergauf bis auf ca. 8200 Feet, um zur nächsten Stadt namens Wrightwood zu kommen. Blöderweise war das Wetter weiterhin bewölkt und regnerisch, so dass ich den restlichen Tag keine Fotos gemacht habe. Gegen 16 Uhr begann der Regen stärker zu werden und ich beschloss, dass 16 Meilen für den Tag genug sein sollten. Der nächste Zeltplatz wäre nämlich erst 3-4 Meilen weiter gewesen. Im Regen beeilte ich mich so schnell wie möglich mein Zelt aufzubauen, um nicht noch nasser zu werden und die nassen Sachen gegen trockene und wärmere zu wechseln.


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