Tag 38 (18.5): Miles 444 – 454

Tag 38 (18.5): Miles 444 – 454

Heute standen die restlichen 10 Meilen bis nach Agua Dulce und dem Hiker Heaven auf dem Plan. Das Wetter spielte super mit. Es war warm und in der Nacht hatte es nicht geregnet. Trotzdem blieb ich noch bis 9 Uhr auf dem Campground, weil ich aufgrund von Kondensation mein nasses Zelt und meinen nassen Quilt in der Sonne trocknen lassen wollte.

Nach den ersten Meilen merkte ich, dass ich heute nicht so richtig fit war. Vielleicht hat mein Körper die Tiefkühlpizza vom Vorabend nicht so gut vertragen. Aufgrund dessen musste ich häufiger Pausen machen und es ging zusätzlich die ersten Meilen wieder nur bergauf.

Nach einiger Zeit musste ich einen Highway überqueren oder besser unterqueren. Dann heißt es nämlich durch diese dunklen Röhren zu laufen, wo man nur das Licht am Ende des Tunnels sieht.

Ich begegnete danach auf dem Trail auch diesem netten Exemplar. Hab leider nicht rausfinden können, ob sie giftig ist.

Nach dem Tunnel kam ich in die Gegend von Vasquez Rocks. Hier gibt es außergewöhnliche Felsformationen, die häufig für Filme, Serien und Werbespots genutzt werden. Star Trek, Flintstones und noch viele andere Filme wurden hier gedreht.

Danach kam ich endlich in dem kleinen Ort Agua Dulce an. Gefühlt hat hier jeder Bewohner ein Riesengrundstück mit Hunden und Pferdekoppel mit Pferden. Als erstes ging ich ins erste Restaurant und bestellte einen Burger. Nach dem Burger gings mir besser und ich machte mich auf den Weg zum Hiker Heaven, der 1 Meile abseits des Trails liegt. Die Saufleys sind die Besitzer des Hiker Heaven und sie stellen echt etwas außergewöhnliches zur Verfügung. Es gibt alles was das Hiker-Herz sich wünscht: Paketaufbewahrung, 10 Dixies, Fernsehzimmer, Waschservice, Duschen, Fahrten in die Stadt, Zelte, Getränke und noch mehr. Nachdem ich mein Zelt aufgebaut hatte, schaute ich mich um und holte meine Pakete ab. Dort waren schließlich meine neuen Schuhe drin. Die alten waren durch, besonders die Dämpfung war nicht mehr vorhanden.

Abends bin ich mit anderen beim Mexikaner essen gegangen.

Was noch witzig war, dass ich Ken wieder begegnet bin und eine Banane geschenkt bekommen habe. Ken war der Trailrunner, der uns vor ein paar Tagen von dem Toilettenhäuschen zum Motel nach Palmsdale gefahren hat. Toller Typ.


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